CfA: W2-Professur für Kultur- und Sozialanthropologie (Schwerpunkt Ostasien), FAU

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Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie besetzt im Department Alte Welt und Asiatische Kulturen am Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens zum 01.10.2022 eine bis zum 30.09.2027 befristete

W2-Professur für Kultur- und Sozialanthropologie (Schwerpunkt Ostasien)

im Beamtenverhältnis auf Zeit.

Die Besetzung der Professur steht im Zusammenhang mit dem 2017 eingerichteten Elite-Masterstudiengang „Standards of Decision-Making Across Cultures“ (SDAC), dessen Weiterförderung im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern (ENB) bis zum 30. September 2027 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst bewilligt wurde.

Zu den Aufgaben gehört das Fachgebiet der Kultur- und Sozialanthropologie mit regionaler Schwerpunktsetzung auf Ostasien sowie das Themenfeld kultursensibler Entscheidungsforschung zu vertreten. Die Professur leitet den asienwissenschaftlich-orientierten interdisziplinären SDAC-Elitestudiengang bis zum Abschluss von dessen zweiter Förderperiode (Sep. 2027), in Zusammenarbeit mit den beiden Sprechern. Eine besondere Gewichtung der Tätigkeit der Professur liegt im Bereich der Organisation der Lehre des Elitestudiengangs.

Erforderlich sind Forschungs- und Lehrerfahrungen in der Kultur- und Sozialanthropologie Ostasiens als Schwerpunktregion des Studiengangs. Gute Kenntnisse der ethnologischen Entscheidungsforschung (Anthropology of Decision-Making) werden vorausgesetzt. Fundierte Sprachkenntnisse in einer ostasiatischen Sprache sind notwendig. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Organisation der Lehre von (idealerweise interdisziplinären) Studiengängen. Da die Arbeitssprache des Studiengangs Englisch ist, wird englischsprachige Lehrerfahrung sowie ein internationales Publikationsprofil erwartet.

Die Professur übernimmt eine leitende Rolle in der Weiterentwicklung des Studienangebotes sowie in der Kooperation mit den Projektpartnern des Studiengangs (u.a. an der Peking University). Wünschenswert ist zudem die Fähigkeit zur engen Zusammenarbeit mit der DFG Kolleg-Forschungsgruppe „Alternativen Rationalitäten und esoterischen Praktiken in Globaler Perspektive“, die 2022 etabliert wird.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen. Letztere werden durch Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen, die auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht sein können.

Die FAU besitzt das Berufungsrecht. Das 52.Lebensjahr darf zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. Ausnahmen von dieser Altersgrenze sind gemäß Art. 10 Abs. 3 Satz 2 BayHSchPG nur in dringenden Fällen möglich.

Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden. Die Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre wird vorausgesetzt.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Die FAU ist Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e.V.“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (CV, Schriftenverzeichnis, Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbungen, Zeugnisse und Urkunden) webbasiert unter https://berufungen.fau.de bis zum 22.12.2021 erwünscht, adressiert an den Dekan der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie. Für Fragen und weitere Informationen steht der Dekan unter phil-berufungen@fau.de sehr gerne zur Verfügung.